Praxisbeispiel: Ein Unternehmen auf dem Weg zur Digitalisierung 4.0

Ideen sind gefragt um die eigene Marktposition auszubauen oder neue Geschäftsfelder zu erobern. Dabei bleibt die Frage, ob die zukünftige Geschäftsentwicklung auf traditionelle Optimierungen aufbauen kann – eine schnellere Produktion oder eine Auslagerung ins Ausland – oder echte Innovationen in Produkten, Dienstleistungen und Prozessen gefragt sind.

Mit alten Ideen in eine neue Zeit?

Relevante Markttrends zu erkennen und darauf mit seinen Stärken zu reagieren ist kritisch für den langfristigen Erfolg. Ein Markttrend mit großem Einfluss ist Wirtschaft 4.0. Es geht um die Art, wie Unternehmen zukünftig arbeiten und womit Marktanteile gewonnen und Chancen genutzt werden. Die Digitalisierung 4.0 hat starken Einfluss auf Produkte, Prozesse und sogar Geschäftsmodelle.

Man kann das Rad nicht neu erfinden. Oder doch?

Den Aufbruch in eine neue, digitale Welt hat für Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen verschiedene Gesichter.

Für ein Unternehmen der Elektronikindustrie wurde deutlich, dass eine bloße Neuauflage des bisherigen Umsatzbringers kein Wachstum mehr würde generieren können, obwohl das Produkt nach wie vor technisch den Anforderungen des Nutzerkreises entsprach.

Allerdings war es nicht „sexy“. Dabei ging es nicht in erster Linie um das Design, sondern um die gesamte „Benutzererfahrung“, die Art und Weise der Installation und der Bedienung. Gegen die Smartphones und Tablets der heutigen Zeit wirkte die Bedienung wie eine Digitaluhr aus den 80er Jahren. Es musste komplett neu gedacht werden. Der Nachfolger wurde ein Plug&Play-Gerät, das mit dem Smartphone über eine moderne App eingerichtet und bedient werden kann – weltweit. Die Benutzererfahrung war in 2015 angekommen.

Das Unternehmen muss als Ganzes neu gedacht werden

Mit der Digitalisierung des Produkts mussten auch Prozesse in Vertrieb, Fertigung und Support neu gedacht werden.

Engpässe in allen Wertschöpfungsstufen wurden identifiziert und beseitigt. Marketingkanäle, Vertriebswege, Schulungen und Support wurden nach und nach digitalisiert: Kunden können sich „ihr“ Produkt heute online konfigurieren, Vertriebspartner aus ganz Europa werden regelmäßig in Webinaren geschult ohne einen Kilometer zu fahren und Störungsmeldungen erhält der Support automatisiert vom Gerät selbst direkt transferiert in ein Ticketsystem.

In sinnvollen Schritten auf 4.0 updaten

Der Weg zu Wirtschaft 4.0 ist ein Prozess. Unternehmen müssen entscheiden, welche Schritte in welchen Bereichen für sie nacheinander sinnvoll sind – oder auch zwangsläufig zusammen hängen.

Entscheidend ist dabei, die mit der Digitalisierung einhergehenden Veränderungen im Unternehmen professionell zu managen. Führungskräfte müssen in der Lage sein, Veränderungen meist bereichsübergreifend zu initiieren und umzusetzen. Mitarbeiter, die von neuen, digitalisierten Prozessen betroffen sind, müssen mitgenommen und geschult werden. Die erfolgreiche Umsetzung von diesen Projekten erfordert ein professionelles Change-Management.


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Über den Autor Kerstin Zulechner
Kerstin Zulechner

leitet und gestaltet Projekte mit Blick für das Wesentliche. Organisationen verstehen und entwickeln? „Leidenschaftlich gern!“ Sie konzipiert fundiert als auch emotional verbindend.

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